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27.08.2002:

Verwaltungsgericht Hamburg verhandelt über erste Klagen zur Airbus-Werkserweiterung

In einem Pilotverfahren zur Airbus-Werkserweiterung hat die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hamburg unter der Vorsitzenden Richterin Dr. Susanne Rubbert die aus Sicht des Gerichts derzeit wichtigsten Rechtsfragen mit den Beteiligten erörtert. In der 6-stündigen Verhandlung ging es zunächst um tatsächliche und rechtliche Fragen zur Start- und Landebahnverlängerung sowie anschließend um das Thema Lärmbelastung.

Für die Kläger traten die Rechtsanwälte Dr. Peter C. Mohr und Rüdiger Nebelsieck, LL.M. auf, die vom Verfassungsrechtsexperten Dr. Christopher Lenz aus Stuttgart unterstützt wurden. In fachlichen Fragen erhielten die drei Rechtsanwälte Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Guski, einem der renommiertesten deutschen Lärmwirkungsforscher, von der Universität Bochum, Herrn Prof. Dr. Marggraf von der Universität Göttingen sowie den Herren Blasius und Zech vom Lärmgutachterbüro Zech.

Mit einer Entscheidung ist zwei Wochen nach Ende der mündlichen Verhandlung zu rechnen. Denkbar ist entweder ein Urteil im Sinne der Kläger oder ein gerichtlicher Aufklärungsbeschluss, dass es zur Urteilsfindung noch zusätzlicher Untersuchungen bedarf.

Über die Entscheidung werden wir umgehend nach Erhalt an dieser Stelle berichten. RN








© by Sylvia Borgmann und Dr.Peter C.Mohr, Hamburg 2002 - 2011. Letzte Änderung: 2004-04-28 22:09